Unproblematisch ist es nicht, den Kinderwunsch zu vollbringen
Hierbei ein Report über das sehr vielschichtige Fragestellung künstliche Befruchtung. Es gibt unterschiedliche Gründe, dieses Thema zu erörtern. Aus meinen persönlich gemachten Erlebnissen weiß ich, dass es hilft, wenn man hört, wie es anderen ergangen ist. Es geht darum, andere Ehepaare zu motivieren, diesen Weg zu gehen. Für die Männer gilt das genauso, die bei dieser Materie immer etwas zaghaft sind. Ich wäre bereits glücklich, wenn nur ein Herr nach dem Studieren dieses Berichtes etwas gelassener mit dem Thema umgehen würde. Männer sind da schon sehr verkrampft und gefrustet. Es ist nicht parteiisch gemeint, aber nicht nur für die Männer ist es eine nervige Geschichte. Es geht einfach darum, mehr Infos zu haben, um weniger Befürchtung vor der ganzen Problematik zu haben. Ist alles nicht so böse. Sicher ist es stressvoll und eine Bürde für die Beziehung. Und der Umgang damit ist nicht zwangsläufig einfach. Tipps zu geben ist vielmehr für den Arsch, weil es so viele vielfältige Herangehensweisen gibt.
Leider ist das ein komplettes Tabu, man spricht nicht darüber und vor allem darf es keiner erfahren. Aber warum eigentlich nicht? Es ist hauptsächlich aus diesem Grund ein Tabuthema, weil kontinuierlich wieder die blöden Fragen kommen, das kann doch nicht sein, ihr seid doch gesund. kinderwunsch pkv Die Gründe für die unfreiwillige Kinderlosigkeit sind so vielschichtig, dass man das oft nicht richtig erklären kann.
Ich habe mir hier mal die Berichte angesehen, es wird wohl jede Menge über künstliche Befruchtung geschrieben (was ist ICSI, was ist IUI, was ist IVF usw), aber es wird nirgendwo ein Report geschrieben, das dahinter auch ein langer nervlicher Leidensweg steht. Kein Mensch schreibt wie man sich echt fühlt und was eigentlich wirklich passiert.
Ich möchte Euch unsrige Geschichte aus eigener Praxis erzählen und anderen einfach mal einen Einblick geben, was da alles passiert und was auf einen zukommen kann. Ich merke aber schon während des Schreibens, dass das ganz schön schwierig ist. Mal feststellen, was daraus wird. Ich hoffe, es hilft Euch.
Obgleich wir schon ein Knirps haben, hatten wir beide den Wunsch, abermals Nachwuchs zu kriegen. Es sollte nicht ein zu großer Altersunterschied bestehen. Aber unsere Planungen wurden vollständig über den Haufen geworfen.künstliche befruchtung pkv
Nach 4 langen Jahren war ich immer noch nicht schwanger. Warum nicht? Das konnte doch nicht sein, wir haben doch schon ein Spross. Ebendiese Frage stellten wir uns immer wieder. Man fühlt sich mit der Zeit unter Druck gesetzt. Alle erfragen, wann es schließlich endlich hinhauen würde. Wie lange sollten wir uns das noch zumuten? Wie lange sollten wir uns diese dummen Sprüche noch anhören? Im Zuge dessen ist man noch weniger gelöst und danach will ohnedies überhaupt nichts mehr gelingen.
Zu guter Letzt trafen wir die Entscheidung, uns abchecken zu lassen. Obwohl wir schon ein Spross haben. Doch dann nahmen wir all unseren Mumm beisammen.
Ich verhütete mit der Temperaturmethode. Das hat einen Nebeneffekt. Damit weiss man, wann ein Follikelsprung sich einfinden könnte. Mein Arzt stellte fest, dass ich nur drei Mal im Jahr einen Eisprung habe. Das ist unzweideutig zu gering. Also bekam ich Östrogen, und verschiederlei andere Hormonpräperate. Die kommen zur Verwendung, wenn der Follikelsprung ausbleibt. Diese Tabletten habe ich am fünften Kalendertag bis zum 9. Tag eingenommen. Doch wochenlang geschah erneut nichts. Anschließend liess sich mein Gemahl testen. Das musste sein. Denn vorher können die nichts mehr machen. Männer haben ja ein Problem dabei. Sie haben am meisten Sorge davor, in der Klinik ihr Ejakulat abzugeben. In einem kalten Stube mit ein paar Pornoheften. So ist es aber nicht. Man kann das Sperma mitbringen. Die Debatten erschienen mir endlos. Schlussendlich schleifte ich ihn zum Doktor. Spermaqualität und Hoden wurden untersucht, was gerade nicht so peinlich gewesen sein konnte. Das Endergebnis der Spermauntersuchung zeigte unzweideutig, dass es sehr wenige bewegliche Spermien hatte.
Ihr wisst was dann einem Mann dann alles einfällt, ist denn mein Sohn wahrhaft mein Stammhalter? Von den Ärzten kam die lapidare Auskunft, das erste Kind war ein Glücksfall. Fortsetzung folgt
Author: christinkoehler
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